Ordnungscoaching: Die Lösung für ein aufgeräumtes Leben voller Klarheit und Ruhe

Ordnungscoaching: Die Lösung für ein aufgeräumtes Leben voller Klarheit und Ruhe

Kennst du das Gefühl, wenn das Chaos in deiner Wohnung langsam aber sicher überhandnimmt? Wenn du dich von einem Raum zum nächsten kämpfst, während sich Stapel von unsortierten Papieren, Kleidungsstücken und undefinierbaren Gegenständen um dich herum auftürmen? Die damit verbundene Überforderung und der Stress, sind oft kaum auszuhalten.

Aber hey, keine Sorge! Du bist hier genau richtig. Als Ordnungscoach und Beraterin für innere & äussere Ordnung führe ich dich in die Welt des Ordnungscoachings ein und helfe dir dabei, das Chaos zu bewältigen.

Was ist Ordnungscoaching?

Ordnungscoaching ist dein Schlüssel zur inneren und äusseren Ruhe. Lass mich erklären:

Als deine persönliche Begleiterin helfe ich dir, das Chaos in deinem Leben zu bewältigen und Struktur zu schaffen.

Dabei geht Ordnungscoaching über das reine Aufräumen hinaus. Es umfasst die Organisation deiner physischen Umgebung und die Klärung deiner Gedanken und Gefühle.

Die unsichtbaren Verbindungen: Wie äussere und innere Ordnung dich zum Strahlen bringen

Stell dir vor, dein Zuhause wäre ein richtiger Wohlfühlort – aufgeräumt und harmonisch. Das erreichst du durch verbesserte äussere Ordnung. Gemeinsam entwickeln wir Organisationsmethoden, die zu dir passen und schaffen individuelle Strukturen.

Aber das Ordnungscoaching kümmert sich auch um dein Inneres.

Gemeinsam gehen wir deine inneren Blockaden an und schaffen Klarheit, damit du dich von unnötigem Ballast befreien kannst. Dinge loszulassen wird auf einmal einfach und dein Leben wird Schritt für Schritt leichter und freier.

Verbesserte äussere und innere Ordnung geben dir mehr Ruhe, Zeit und Energie für das, was dir wirklich wichtig ist. Du wirst fokussierter, produktiver und kannst deine Ziele leichter erreichen.

Wie läuft ein Ordnungscoaching ab?

Der Prozess beginnt mit einem kostenlosen persönlichen Gespräch, in dem wir deine Ziele, Bedürfnisse und Herausforderungen besprechen. Gemeinsam entwickeln wir einen massgeschneiderten Plan, um dein Chaos zu bewältigen und Ordnung in dein Leben zu bringen.

Individuelle Betreuung und Unterstützung stehen an erster Stelle, denn jeder Mensch ist einzigartig und hat unterschiedliche Vorstellungen von Ordnung.

Je nach deinen Wünschen und Bedürfnissen packen wir das Chaos gemeinsam in deiner Wohnung an und bringen Ordnung und Struktur hinein.
Alternativ begleite ich dich aus der Ferne via Videocalls und Messengercoaching. So kannst du in deinem Tempo und zu deiner Zeit an deinem Ordnungsprojekt arbeiten, hast mich aber immer in greifbarer Nähe, um dir Vorschläge und Inspiration zu geben, wie du vorgehen könntest.

Als dein Ordnungscoach begleite und motiviere ich dich während des gesamten Prozesses. Mit meiner langjährigen Erfahrung stehe ich dir zur Seite, damit du deine Ziele erreichst und ein aufgeräumtes, harmonisches Leben kreieren kannst.

Ich ermutige dich, Schritt für Schritt voranzugehen, auch wenn es mal herausfordernd ist. Mein Ziel ist es, dich zu unterstützen und dir das nötige Vertrauen zu geben, um Veränderungen anzugehen und durchzuhalten.

In diesem Blogartikel nehme ich dich mit in das Ordnungscoaching einer Kundin.

Leeres Reduit mit Regalen

Die Vorteile des Ordnungscoachings

Schaffen von Klarheit und Struktur

Ordnungscoaching hilft dir, Klarheit und Struktur in dein Leben zu bringen. Indem wir gemeinsam dein Chaos bewältigen und Ordnung schaffen, wirst du in der Lage sein, dich besser zu fokussieren und deine Ziele effektiver zu verfolgen. Du wirst klarere Entscheidungen treffen können und dich nicht mehr von Unordnung und Überforderung überwältigen lassen.

Förderung der inneren Balance, Kreativität und Produktivität

Das Ordnungscoaching hat einen positiven Einfluss auf deine innere Balance, Kreativität und Produktivität. Wenn du dich in einer aufgeräumten und organisierten Umgebung befindest, wirst du dich automatisch entspannter und inspirierter fühlen. Du wirst besser in der Lage sein, deine kreativen Potenziale zu entfalten und produktiver zu arbeiten.

Loslassen von altem Ballast ist lernbar – auch für dich!

Loslassen

Das Loslassen von Gegenständen und Erfahrungen fällt vielen Menschen schwer. Es gibt immer einen guten Grund, weshalb man den Dingen Platz in seinem Zuhause eingesteht.

Im Ordnungscoaching und der Beratung für innere und äussere Ordnung schauen wir gemeinsam hinter den ganzen Krempel, der dich fast erdrückt. In deinem Tempo erarbeiten wir deine Methode, um dich von überflüssigem Ballast zu befreien und dich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Du wirst in der Lage sein, dich von Dingen zu trennen, die dich nicht mehr glücklich machen oder dir keinen Nutzen bringen. Dadurch schaffst du Platz für Neues und erfährst eine neue Leichtigkeit und Freiheit.

Schaffe Raum für dich und dein Leben!

Ein aufgeräumtes und geordnetes Zuhause schafft Raum und Ruhe. Putzen geht schneller und du gewinnst mehr Zeit für dich selbst und fühlst dich in deinem Zuhause wohl. Die Schaffung einer harmonischen Umgebung ermöglicht es dir, dich zu entspannen, neue Energie zu tanken und dein Leben in vollen Zügen zu geniessen. Du wirst selbstständiger und unabhängiger sein, da du nicht mehr von Unordnung und Chaos eingeschränkt wirst.

Wie finde ich den passenden Ordnungscoach?

Tipps zur Suche nach einem qualifizierten Ordnungscoach

Die Auswahl des richtigen Ordnungscoachs ist entscheidend für den Erfolg deiner Ordnungsreise. Hier sind einige Tipps, die dir bei der Suche nach einem qualifizierten Ordnungscoach helfen können:

  • Informiere dich über die Ausbildung und Erfahrung des Coaches. Überprüfe, ob er oder sie über die nötige Expertise im Bereich Ordnung und Coaching verfügt.
  • Lese Erfahrungsberichte und Bewertungen von anderen Kunden. Dadurch erhältst du einen Einblick in die Erfolge und die Zufriedenheit früherer Klienten.
  • Sprich mit dem Coach persönlich oder vereinbare ein kostenloses Erstgespräch. Dadurch kannst du feststellen, ob die Chemie zwischen euch stimmt und ob du dich bei dem Coach gut aufgehoben fühlst.

Berücksichtigung der eigenen Bedürfnisse und Ziele

Bevor du dich für einen Ordnungscoach entscheidest, ist es wichtig, deine eigenen Bedürfnisse und Ziele zu berücksichtigen. Frage dich selbst, welche konkreten Bereiche in deinem Leben du verbessern möchtest und welchen Fokus du bei der Ordnungsarbeit setzen möchtest. Ein guter Ordnungscoach wird auf deine individuellen Bedürfnisse eingehen und einen massgeschneiderten Plan entwickeln, um diese zu erfüllen.

Vielleicht kannst du aber deine Ziele und Bedürfnisse noch gar nicht so richtig greifen und in Worte fassen. Du spürst einfach, dass eine Veränderung nötig ist. Auch das ist ok! Antworten auf diese Fragen wirst du in einem guten Beratungsgespräch erarbeiten können.

Vertrauen und Sympathie sind das A&O im Coaching

Vertrauen und Sympathie sind essenziell für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit einem Ordnungscoach. Du wirst eng mit deinem Coach zusammenarbeiten und Einblick in dein Zuhause und dein Leben geben. Es ist daher wichtig, dass du dich wohl und sicher fühlst. Suche nach einem Coach, dem du vertrauen kannst und mit dem du dich gut verstehst. Nur so kannst du offen über deine Herausforderungen sprechen und das Beste aus dem Coachingprozess herausholen.

Fazit

In diesem Artikel hast du gelernt, dass Ordnungscoaching dir dabei hilft:

  • Dich von Unordnung zu befreien.
  • Ordnung und Struktur in dein Zuhause zu bringen.
  • Weniger Zeit mit Putzen zu verbringen.
  • Klarheit und Ruhe in deinem Leben zu finden.
  • Dich dabei unterstützt, deine Ziele zu erreichen.
  • Individuelle Strategien zu entwickeln, um langfristige Veränderungen zu bewirken.

Wenn du jetzt innerlich rufst, „Oh ja, das würde mir so guttun, ich möchte Ordnung in mein Leben lassen!“, dann sei mutig und buche dir einfach ein unverbindliches und kostenloses Kennenlerngespräch mit mir. Ich würde mich so freuen, dich kennenzulernen und zu hören, was dich bewegt und was du dir für dein Leben und dein Zuhause wünschst.

Was hast du Neues gelernt, über Ordnungscoaching? Hinterlasse mir einen Kommentar und verrate es mir.

Reduit und Abstellraum Organisation: Vorher-Nachher

Reduit und Abstellraum Organisation: Vorher-Nachher

Das Reduit, auch Abstellraum genannt, mutiert häufig zu einer vollgestopften, unübersichtlichen Rumpelkammer. Dabei erleichtert ein gut organisiertes Reduit den Alltag und bietet super Stauraum.
In diesem Blogartikel nehme ich dich mit in die Organisation des Reduits meiner Kundin. In den vorher-nachher Bildern zeige ich dir, was wir gemacht haben und welche Schritte dafür nötig waren.

So sah das Reduit vor der Neuorganisation aus

Bevor ich ein Ordnungsprojekt beginne, mache ich viele Vorher-Fotos. Im Vordergrund stehen die Bilder des Reduits. Ich mache aber auch Fotos von den anderen Räumen und Schränken in der Wohnung. Fast immer greift ein Ordnungsprojekt in andere Bereiche der Wohnung über, und dann ist es toll, wenn der Vorherzustand auf Fotos festgehalten wurde. Du wirst gleich noch einige Beispiele dafür sehen.

Vollgestopftes, chaotisches Reduit.

So sah das Reduit aus, bevor wir mit dem Aufräumen begonnen haben. Auf den ersten Blick sieht es sehr voll aus. Auf den nächsten Bildern wirst du aber sehen, wie viel freier Raum zwischen den Gegenständen vergeudet wird.

Kleiderstange mit Jacken und chaotischen Regalen darüber.

Im oberen Regal sind leere Körbe. Diese haben wir direkt zur Seite gelegt, um sie später als Behälter einzusetzen. Meiner Kundin ist dann eingefallen, dass sie noch mehr von diesen leeren Körben im Schlafzimmer hat. Wir haben alle leeren Behälter zusammengetragen, um sie dann später beim Einräumen zu verwenden (man muss nicht immer neue Behälter kaufen, oft sind schon mehr als genug vorhanden).

Chaotisches Reduit mit Boxen, Putzmittel und Werkzeug.

Die Putzmittel stehen frei im Regal. Das wirkt einerseits unordentlich, anderseits ist es auch schwierig, die hintere Flasche rauszunehmen, ohne dass die vorderen Behälter umkippen.

Unordentliches Regal mit Putzlappen, WC Papier und Taschentüchern.

Schachteln, Plastikfolien und ähnliche Verpackungen nehmen unnötigerweise viel Platz weg. Ausserdem wirken angebrochene Verpackungen immer unordentlich, wie zum Beispiel bei den Taschentüchern und den Küchenrollen.

Alles aus dem Reduit räumen und sortieren

Um das Reduit wirklich sinnvoll und bestmöglich zu organisieren, muss es zuerst komplett ausgeräumt werden. In diesem Blogartikel habe ich eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammengestellt, um den Abstellraum zu organisieren.
Wir haben einen Gegenstand nach dem anderen herausgenommen. Im Wohnzimmer wurde alles auf dem Boden ausgelegt und direkt in Gruppen sortiert. Leider habe ich es versäumt, ein Foto der Auslegeordnung zu machen.

Leeres Reduit mit Regalen.

Das leere Reduit haben wir natürlich geputzt und alle Regale abgewischt.

Mehr Ordnung in 6 Minuten

Zusammenführen und Ausmisten

Im nächsten Schritt haben wir alle Dinge in der Wohnung zusammengesucht, die thematisch dazupassen und in die Gruppen integriert. Das ist der Grund, weshalb ich am Anfang erwähnt habe, wie wichtig es ist, Fotos von der gesamten Wohnung zu machen, obwohl nur das Reduit organisiert wird.

Kallax Schrank mit Kleenex und Toilettenpapier.

In diesem Schrank im Flur war ein Teil des Toilettenpapiers verstaut, im Reduit hatte es aber auch schon einige Rollen. Diese möchten wir auf jeden Fall alle an einem Ort versorgen. Die Kleenexboxen passen thematisch zu den Taschentüchern, dem WC Papier und den Küchenrollen. Deswegen haben wir auch diese zur entsprechenden Gruppe gelegt.

Im unteren Fach war ein Vorrat an Waschmittel versorgt. Allerdings hatte es auch im Reduit und im Badezimmer Waschmittel. Wir wollen alles einer Kategorie an einem Ort beisammen haben. Nur so ist es wirklich möglich, ohne grossen Aufwand zu erkennen, was man hat oder gerade braucht.

Im Reduit war eine Glaskaraffe, die wir in diesen Schrank zu den anderen Gläsern gelegt haben.

Du siehst, auf einmal beginnt ein fröhliches Hin- und Herwandern verschiedenster Gegenstände.

Jetzt, da alle Dinge einer Kategorie übersichtlich beieinander liegen, fällt es meiner Kundin sehr viel leichter zu entscheiden, was sie behalten möchte und was wegkann.

Mache dir einen Plan, bevor du das Reduit einräumst

Bevor es ans Einräumen geht, haben wir uns einen groben Plan gemacht. Meine Kundin hat sich überlegt, welche Dinge sie oft braucht, welche selten.
Die Jacken und Mäntel haben wir teilweise in die Garderobe und teilweise in einen anderen Schrank gehängt.
Bis jetzt hatte sie in der Ecke des Flurs einen Kleiderständer stehen, auf dem sie bereits getragene Kleidung aufgehängt hat, um sie noch einmal anzuziehen. Diese Kleidung haben wir nun anstelle der Mäntel ins Reduit gehängt. So hat sie Platz im Flur gewonnen, weil sie den Kleiderständer entfernen konnte.

Boxen und Behälter im Reduit verwenden

Im nächsten Schritt haben wir geschaut, welche Kategorien in welche Behälter passen. Dabei haben wir auch darauf geachtet, wenn möglich dieselben Behälter beieinander zu gruppieren. Das erzeugt ein ruhigeres Raumbild, als wenn verschiedenste Behälter wild durcheinander stehen.

Putzlappen stehend in Box eingeordnet.

Wir haben alles aus den Verpackungen genommen und ordentlich einsortiert. Gegenstände farblich zu sortieren, bringt auch mehr Ruhe und Übersicht in den Raum.

Geschirrtücher und Putzlappen stehend in Körbe verstaut.

Wir haben alle Geschirrtücher, Waschlappen und Putzlappen stehend in die bereits vorhandenen Körbe und Kartonbox gestellt.

Waschmittelpulver mit Waschmittelproben.

Wir haben noch einige Waschmittelmuster gefunden. Damit meine Kundin daran denkt, sie zuerst aufzubrauchen, haben wir sie in die Waschmittelbox gelegt. Wenn es dasselbe Waschmittelpulver wäre, könnte man die einzelnen Päckchen aufschneiden und direkt zum Rest schütten.

Putzmittel ordentlich in Boxen im Reduit versorgt.

Die offenen Putzmittel haben wir alle in die weissen Plastikboxen gestellt. Somit ist nur ein Putzmittel pro Art in diesen Boxen. Reserve-Reinigungsmittel stehen weiter hinten im Regal, wo man schlechter drankommt.
Plastikboxen eignen sich besser für Putzmittel, als beispielsweise Körbe. Sie sind stabiler und stärker und wenn einmal etwas ausläuft, bleibt es in der Box und kann problemlos ausgewischt werden.
Die Deckel zu den Boxen haben wir unter die Box gelegt. Dort stören sie nicht und falls sie den Behälter einmal anders verwenden wird, hat sie gleich alles beieinander.

Putzmittel in Boxen und ordentlich eingeräumte Waschmittel.

Wir haben nun das gesamte Waschmittel, Fleckenentferner und Co hier im Reduit eingeräumt. Das Badezimmer mit der Waschmaschine ist direkt nebenan. Anstatt diverse Waschmittelbehälter im Badezimmer herumstehen zu haben, nimmt sie sie lieber aus dem Abstellraum. Die Wäschenetze haben wir gefaltet und in stehend in ein Körbchen dazugestellt.

Reduit einräumen und organisieren

Nachdem wir uns überlegt haben, was wohin kommen soll, beginnt das systematische Einräumen:

  • Häufig benutzten Gegenständen den besten Platz in guter Greifhöhe geben.
  • Selten gebrauchte Dinge weiter hinten oder an schwer zugänglichen Stellen lagern.
  • Schwere Dinge nach unten.
  • Leichtere Sachen nach oben.

Wir beginnen immer damit, das unterste Regal zu füllen und setzen dann das darüberliegende Regal so weit wie möglich nach unten. So verliert man keinen unnötigen leeren Raum zwischen den Regalen. Ausserdem ist es einfacher, auch höhergelegene Dinge zu erreichen, wenn die Regale so tief wie möglich befestigt sind.
Während des Einräumens wird immer wieder Zeug hin- und hergeschoben. Es ist wie ein Puzzle und man muss manchmal mehrere Varianten ausprobieren, um zu sehen, wie es am besten passt, funktioniert und auch optisch gut aussieht.

Reduit Organisation: Vorher – Nachher Vergleich

Fazit

Indem wir bereits vorhandene Behälter und Körbe verwendet haben, die teilweise leer herumgestanden sind, haben wir schon Platz gewonnen, weil sie nun gefüllt sind.
Durch die bessere Platzausnutzung und weil wir die Regale so dicht wie möglich abgesenkt haben, hat sie schlussendlich viel Raum gewonnen.
Meine Kundin hat einiges ausgemistet, was anschliessend verschenkt, verkauft oder entsorgt wurde.

Soll ich dich beim Ausmisten, Sortieren und neu Organisieren unterstützen?

Schau dir mein Ordnungscoaching an. Hier schauen wir gemeinsam (online oder offline) welche Schritte du für die Umsetzung deines Ordnungsprojekts gehen kannst und wie du am einfachsten ans Ziel kommst.

Abstellraum organisieren: In 10 Schritten zur anhaltenden Ordnung

Abstellraum organisieren: In 10 Schritten zur anhaltenden Ordnung

Zeigst du deinen Gästen bei der Hausführung auch immer voller Stolz deinen Abstellraum?

Nein?

Dann wird sich das hoffentlich ändern, nachdem du die 10 Schritte in dieser Anleitung umgesetzt hast😉.

Für manche ist der Abstellraum einfach ein praktischer Aufbewahrungsort, für andere die Kammer des Grauens.

Gehörst du zur zweiten Gruppe und fühlst dich völlig überfordert, weil du keine Ahnung hast, wie und wo du anfangen sollst, um Ordnung und Struktur in deinen Abstellraum zu bringen?

Dann machs dir bequem und entspann dich. Ich habe dir eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammengestellt, mit der du deinen Abstellraum organisieren wirst, OHNE dich zu verzetteln!

Ich erkläre dir:

  • Welche Schritte du gehen musst, um das Projekt erfolgreich zu Ende zu bringen
  • Was du brauchst und was du nicht brauchst
  • Wie es dir leichter fällt, den Überblick zu behalten und Dinge auszumisten
  • Wie dein Abstellraum nicht nur ordentlich, sondern auch noch schön wird.

1. Vorbereitung

  • Plane genügend Zeit ein!
    So kannst du den Schwung voll ausnutzen und läufst nicht Gefahr, auf einmal keine Zeit mehr zu haben und im halbfertigen Chaos steckenzubleiben. Vielleicht hilft dir jemand beim Ordnungsprojekt, dann müsst ihr eure Zeit miteinander abstimmen (das kann jemand aus dem Familien- oder Bekanntenkreis sein oder ein Ordnungscoach).
    Wenn du in unmittelbarer Zukunft keinen ganzen Tag zur Verfügung hast, dann lass dich dadurch auf keinen Fall ausbremsen! In dem Fall nimmst du dir jeweils einen ganz kleinen Teilbereich vor und arbeitest nach Kategorien. So kommst du zwar langsamer, aber dafür stetig in die Umsetzung und erreichst dein Ziel schneller, als wenn du auf DEN freien Tag wartest.

    In diesem Vorher-Nachher Blogartikel zeige ich dir anhand eines Kundenprojekts, wie wir das Reduit organisiert haben.
  • Nimm dir unbedingt als allererstes ein paar Minuten Zeit, um Vorherfotos zu schiessen.
    Vielleicht denkst du, das ist Zeitverschwendung. Tatsächlich gewinnst du dadurch Zeit und Motivation! Wenn du mittendrin steckst und keine Lust hast weiterzumachen, sind Vorherbilder Gold wert, denn sie zeigen dir, was du bereits erreicht hast UND du siehst, was du nicht mehr haben willst (das Chaos).
    Die Freude und der Stolz über deinen ordentlichen Abstellraum, wird dann noch beim Vergleich der Vorher-, Nachherbilder getoppt – ich weiss, wovon ich spreche😉!

Tipp: Mache immer Vorherbilder vom gesamten Raum, von den Regalen, dem Inhalt der Schränke und den Schubladen!

  • Lege dir genügend Müllsäcke und grosse Taschen bereit. So kannst du direkt während des Aufräumens die Dinge einpacken, die entsorgt, verschenkt oder verkauft werden. Am allerbesten ist es, wenn am Ende des Tages noch Zeit bleibt, um direkt zur Entsorgungsstelle zu fahren.
  • Komme nicht in Versuchung, vor dem Aufräumen Ordnungsbehälter zu kaufen! Unter Punkt 10 erkläre ich dir, wieso.

2. Alles ausräumen

Beginne damit, ALLES aus dem Abstellraum zu räumen.
Wenn ich ALLES sage, dann meine ich auch ALLES. Klaro😉?
Je nachdem, wie voll deine Abstellkammer ist, beginnst du einfach mit den vordersten Gegenständen. Um ganz schnell Land zu gewinnen, kannst du zuerst die grossen Sachen rausnehmen.

  • Leere Kartons kannst du direkt auf den Entsorgungshaufen legen (Ganz ehrlich: Wann hast du das letzte Mal deinen Staubsauger in der Originalschachtel zurückgeschickt oder weiterverkauft?).
  • Nimm alles aus den Verpackungen und entsorge sie. Verpackungen blockieren immer wertvollen Platz. Der Bereich wirkt sofort viel ordentlicher, wenn z. B. die Plastikfolie der halbleeren Toilettenpapierpackung weg ist. Ohne Verpackung siehst du viel besser, was du noch hast, bzw. was langsam ausgeht (z. B. bei Vorräten und Verbrauchswaren).
  • Sammle alle leeren Boxen, Körbe, Kisten, stabile Schachteln, Gläser, etc. an einem Ort. Diese kannst du in Schritt 7 verwenden, um deinen Gegenständen ein Zuhause zu geben.

Achtung: Das Chaos wird immer zuerst grösser, bevor es dann ordentlich wird!

3. Sortieren

Während du einen Gegenstand nach dem anderen aus dem Abstellraum räumst, beginnst du Kategorien zu bilden. Wenn es noch keinen passenden Haufen gibt, startest du eine neue Kategorie. Du kannst die Dinge einfach gruppiert auf den Boden legen oder wenn es kleinere Sachen sind, in einer offenen Box oder Schachtel sammeln. Wenn es dir hilft, dann beschrifte die Kategorien mit einem Post-it Zettel, um einen besseren Überblick zu behalten.

Mögliche Kategorien könnten sein:

  • Lebensmittelvorräte
  • Hygieneartikel
  • Zahnbürsten, Zahnpasta, Zahnseide
  • Duschgel
  • Shampoo
  • Seife
  • Taschentücher, Toilettenpapier, Haushaltspapier
  • Putzmittel
  • Putzlappen
  • Werkzeug
  • Batterien
  • Glühbirnen
  • Racletteofen, Fondue-Set, Wok

Sortiere wirklich detailliert! Das hilft dir, einen realistischen Überblick zu bekommen, was und wie viel du tatsächlich von einer Kategorie besitzt.

Mehr Ordnung in 6 Minuten

4. Zusammenführen

Überlege dir, ob du sonst noch irgendwo in deinem Haushalt Gegenstände aufbewahrst, die zu diesen Kategorien gehören. Sammle sie von überall zusammen und lege sie zur entsprechenden Gruppe.
Die komplette Gesamtübersicht vor dir zu sehen, wird dir in den folgenden Schritten helfen.

5. Ausmisten

Wenn du bis hier durchgehalten hast, kann ich dir nur gratulieren! Du hast riesige Vorarbeit geleistet und kannst nun mit Schwung in die nächste Phase übergehen.

  • Indem du alles einer Kategorie zusammengetragen hast, siehst du auf einen Blick, was und wie viel du von einer Sache besitzt. So wird es dir viel leichter fallen, dich von Überflüssigem zu trennen.
  • Oftmals hilft es, einfach mal zu zählen. Ein Stapel Glühbirnen klingt anders als wenn du zählst und merkst, dass du 25 identische Glühbirnen besitzt (die nur in 2 Lampen passen). Rechne mal aus, wie lange dieser Vorrat anhalten wird. Das hilft dir dabei, etwas zu verschenken, zu verkaufen oder zu entsorgen.
    💡Diese Erkenntnis wird dir dann auch helfen, wenn du nächstes Mal im Discounter bei den Mittelgang-Angeboten Glühbirnen siehst, denn jetzt weisst du: Du hast Glühbirnen bis an dein Lebensende!
  • Gehe EINE Kategorie nach der anderen durch und miste aus, was du nicht mehr brauchst oder haben möchtest. Dadurch reduzierst du die Gruppen und hast jetzt ein klares Bild davon, wie du in den folgenden Schritten die Dinge organisieren und einräumen möchtest.

6. Planen

  • Nimm dir einen Moment Zeit und überlege dir, wie deine Wohnung gestaltet ist und in welchem Bereich du dich am meisten bewegst. Welche Dinge brauchst du häufig, welche könnten genauso gut im Keller oder auf dem Dachboden verstaut werden?

Deine Räume und Schränke sollen dir dienen. Sie sollen deinen Alltag und dein Leben vereinfachen und erleichtern.

  • Das bedeutet, dass du wertvollen, zentralen Platz für die Dinge nutzt, die du häufig brauchst. Deine Wege sollten möglichst kurz sein.
  • Jetzt ist der Moment, in dem du unbedingt grösser denken darfst. Das bedeutet, dir beispielsweise zu überlegen, ob es Sinn machen würde, zum Beispiel alle Vorräte aus der Küche im Abstellraum aufzubewahren oder alle Reinigungsmittel im Badezimmerschrank.
  • Indem du alle Sachen gruppiert und ausgemistet hast, siehst du jetzt auch, wie viel Platz die einzelnen Kategorien benötigen. Mach dir ein grobes Bild darüber, wie und wo du sie im Abstellraum einräumen möchtest.

7. Gib den Gegenständen ein Zuhause

An dieser Stelle kommen deine leeren Behälter zum Einsatz, die du beim Ausräumen im zweiten Schritt gesammelt hast.

  • Suche passende Behälter für deine Gegenstandskategorien und befülle sie.
  • Hier geht es darum, Behälter in passenden Grössen zu finden. Berücksichtige bei der Auswahl, ob du zu einer Kategorie noch mehr dazukaufen wirst und wähle dann entsprechend einen grösseren Behälter aus, damit alles darin Platz findet.

8. Abstellraum einräumen

  • Nutze die Gelegenheit, und putze deinen leeren Abstellraum.
  • Jetzt beginnt das Tetris-Spiel! Räume deine Behälter und Gegenstände sinnvoll in die Regale und den Raum ein. Es ist ganz normal, die Sachen mehrmals hin und herzuschieben, bis du das perfekte Ordnungssystem gefunden hast!
  • Gib den häufig genutzten Sachen, den besten Ort: nahe bei der Türe, auf guter Griffhöhe (berücksichtige auch Kinder, die einfach an die Sachen herankommen sollen).
  • Selten benötigte Dinge ganz oben oder hinten verstauen.
  • Schwere Sachen ganz unten.
  • Leichtere Dinge oben lagern.

Tipp: Vertikale Flächen wie Wände und die Rückseite der Türe nutzen.

  • Versuche, den Boden komplett freizuhalten. Dinge, die keinen Platz auf Regalen finden, können an der Wand oder hinter der Türe aufgehängt werden.
    Du kannst Haken anbringen, um Leiter, Bügelbrett, Wäscheständer, Besen, Fliegenklatsche, Kehrbesen und Schaufel aufzuhängen.

9. Beschriften

Nimm dir jetzt nochmals etwas Zeit, um alles detailliert zu beschriften. Vor allem, wenn mehrere Personen im Haushalt leben, ist das ein Gamechanger und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Gegenstände wieder am richtigen Ort versorgt werden. Selten gebrauchte Dinge zu finden, wird wesentlich einfacher.

  • Beschrifte die Vorderkante des Regals, damit klar ist, welche Box oder welcher Gegenstand an die entsprechende Stelle gehört.
  • Beschrifte Boxen, Körbe, Kartons und liste genau auf, was sich alles darin befindet. Hier habe ich eine Anleitung für wiederverwendbare Etiketten gepostet.
  • Die Beschriftung kann super schnell und einfach sein oder kreativ und etwas aufwändiger:
    • Etiketten mit Etikettiergerät erstellen
    • Etiketten am PC erstellen, ausdrucken, ausschneiden, aufkleben
    • Washi-Tape oder Malerklebeband beschriften (lässt sich gut entfernen)
    • Gläser lassen sich gut mit einem Kreidestift beschriften
    • Plastikboxen können mit einem Whiteboardmarker oder wasserfestem Stift angeschrieben werden
    • Papieretiketten an Körbe binden

Tipp: Eine klare Beschriftung spart Zeit beim Suchen, verhindert Unordnung und sieht schön aus.

10. Eventuell neue Behälter besorgen

Wenn du möchtest, ist jetzt ist der Moment gekommen, deinen Abstellraum schön und Pinterest-mässig aufzupeppen!
Ich habe dir ganz bewusst davon abgeraten, vor dem Ordnungsprozess neue Aufbewahrungsbehälter zu kaufen, da dann noch gar nicht klar war, was alles bleiben darf, welche Bedürfnisse die Behälter erfüllen sollen und wo die Gegenstände aufbewahrt werden.
Die meisten Menschen besitzen ohnehin eine ganze Menge an Boxen, Kisten oder Körben und brauchen gar keine neuen.

Tipp: Gruppiere die gleichen Boxen, Körbe, Kisten beieinander. Der Raum wirkt dadurch ruhiger und schöner.

So bleibt die Ordnung langfristig

In den kommenden Wochen und Monaten wirst du merken, was gut funktioniert und wo noch Optimierungsbedarf besteht. Das ist ganz normal. Wir können einen Ordnungsprozess noch so gut durchdenken und planen. Ob das neue Ordnungssystem zu 100 % alltagstauglich ist oder nicht, zeigt sich erst später im Alltag.
Wenn du dich oder deine Mitbewohner dabei ertappst, Dinge schnell in den Abstellraum hineinzuwerfen, dann ist das ein klares Indiz dafür, dass dieser Gegenstand noch keinen guten definierten Platz hat oder dass er einen einfacheren Aufbewahrungsort benötigt.
Nimm dir einen Moment Zeit, um zu überlegen, was das Problem ganz genau ist und wie du es noch besser lösen könntest. Das wird dich nicht mehr viel Zeit kosten, ist aber ein Garant dafür, dass die Ordnung anhaltend bestehen bleibt. Du hast die grösste Arbeit bereits geleistet, jetzt geht es nur noch darum an den kleinen Stellschrauben zu drehen, um dein Projekt zu optimieren.

Du steckst fest in deinem Ordnungsprojekt und brauchst konkrete Tipps und Inspiration? Du hast keine Ahnung, an welcher Ecke du anfangen sollst? Ich helfe dir weiter! Im Ordnungskick schauen wir uns via Videocall deinen entsprechenden Bereich an und legen deine nächsten Schritte fest. Du kannst dann direkt aufräumen, während ich dich live begleite und unterstütze.

Was ist eine Ordnungssession?

Was ist eine Ordnungssession?

Eine Ordnungssession ist schlicht und ergreifend eine Sitzung = Session (Englisch) bzw. ein Termin, bei dem Ordnung gemacht wird. Wobei die aufräumende Person nicht immer sitzend Ordnung macht 😉.
Ordnungssessions finden in den unterschiedlichsten Kombinationen statt. Das kann einerseits in Einzelbetreuung, in einer Kleingruppe oder als grosses Gruppenevent stattfinden.

 

Was ist das Ziel einer Ordnungssession?

Das Ziel einer Ordnungssession ist, auszumisten, Dinge zu ordnen und sinnvoll einzuräumen. Grundsätzlich ist das alles auch ganz alleine möglich.

ABER.

Gelegentlich begegnen uns in der ersten, „ich-räume-jetzt-mal-richtig-auf“ -Euphorie, gewisse Stolpersteine. Vielleicht auch Ausreden? Ich habe schon von den wichtigsten Gründen gehört, weshalb man heute partout nicht aufräumen konnte. Obwohl es schon seit 726 Tagen auf der To Do Liste steht. Aber heute? Nein. Ausgeschlossen! Absolut unmöglich.
Ich meine, wenn die neue Staffel der langersehnten Netflix-Serie HEUTE startet…

Zurück zum Ziel. Auch ich sollte das Ziel nicht aus den Augen verlieren, von dem ich erzählen wollte…

Der eigentliche Grund, weshalb Mann oder Frau an einer Ordnungssession teilnimmt, ist die Verbindlichkeit (oder wenn wir das trendige, englische Wort verwenden möchten: accountability). Ein fixer Termin wurde vereinbart und die Zeit in der Agenda offiziell geblockt. Denn sind wir mal ganz ehrlich: Die ganze Ordnungssache steht und fällt damit, ob es jemals zum tatsächlichen Aufräumen kommt oder nicht.

Eben.

Deshalb ist ein verbindliches (kostenpflichtiges) Date ein richtiger Ordnungsbooster. Das tatsächliche Erscheinen zum vereinbarten Termin, erhöht die Chance bereits um 50%, das gesetzte Ziel zu erreichen.

So weit, so gut?

 

Was passiert in einer Ordnungssession?

Da geschieht so einiges. Zwar immer ganz individuell, aber was immer passiert:
es wird aufgeräumt. (Ausser bei denen, die sich entscheiden bei den oben erwähnten 50% stehen zu bleiben. Die buchen, bezahlen, loggen sich ein und tun dann… nichts.)

Gleich zu Beginn legen wir das Ziel für die Ordnungssession für jede Person fest. Wir schauen uns gemeinsam (live vor Ort, oder via Videocall) den zu ordnenden Bereich an und besprechen die Wünsche und Möglichkeiten. Dabei ist es wichtig, sich realistische Ziele zu setzen, um nicht am Ende enttäuscht zu sein, weil das (zu grosse) Ergebnis nicht erreicht werden konnte.

Dann geht’s ans Umsetzen! Jede Person macht sich an die Arbeit und wir misten, sortieren, ordnen im Coworking. Ich bin ständig live dabei, um Tipps, Vorschläge und Ideen einzubringen.

Immer wieder ploppen direkt beim Aufräumen mentale Hindernisse auf. Das können zum Beispiel Fragen sein, die sich darum drehen, ob man den Gegenstand einfach weggeben oder gar wegwerfen darf. Oder man stösst auf einen Energieräuber und weiss nicht, wie man am besten damit umgeht. Auch diese Fragen können direkt während der Ordnungssession thematisiert werden.

Gemeinsam an den jeweiligen Ordnungsprojekten zu arbeiten, ist so viel motivierender, als wenn man alleine vor dem Chaos sitzt und nicht weiss, wo man anfangen soll.

Wenn du die nächsten Gruppen-Ordnungssession nicht verpassen willst, dann abonniere meinen kostenlosen Newsletter. Ich informiere dich, sobald der nächste Anlass feststeht!

 

Eine Ordnungssession hat einen definierten Anfang und ein Ende

Wir räumen nicht einfach mal darauf los, im Sinne von „ich fang mal an und schau wie lange das dauert“. So viele Menschen tappen direkt in diese Falle und geben schlussendlich völlig erschöpft und frustriert auf.

Der Ordnungsprozess geht so viel leichter von der Hand, wenn von vornherein fixe „Arbeitszeiten“ definiert werden. Denn ganz ehrlich: Aufräumen und Ordnung machen ist anstrengend! Wird hingegen ein klares Zeitfenster definiert, fällt es einerseits viel leichter überhaupt loszulegen (denn das Ende ist bereits in Sicht). Andererseits gibt man sich dadurch auch die Erlaubnis, nach Ablauf der geplanten Zeit, mit gutem Gefühl aufzuhören.

 

Wie lange dauert eine Ordnungssession?

Eine Ordnungssession kann 3 Minuten, 2 Stunden oder einen ganzen Tag dauern.

Ja, du hast richtig gelesen! Auch 3 super kurze Minuten, können als Ordnungssession qualifizieren!

Eine meiner Kursteilnehmerinnen hat es sich zum Sport gemacht, mehrmals täglich den Timer auf zirka 5 Minuten zu stellen. Während dieser kurzen Zeit setzt sie winzige Ordnungsschritte um, ohne das Gefühl zu haben, stundenlang aufzuräumen. Da sie Zahlen so gerne mag, hat sie jede Zeiteinheit in einer Tabelle eingetragen. Sie war mega erstaunt, wie viele Stunden in der Summe zusammengekommen sind, ohne dass es sich lange angefühlt hat.

Mein Tipp: „Nutze lieber Mini-Zeiteinheiten, anstatt auf den freien Tag zu warten!“

Mehr Ordnung in 6 Minuten

Das Geheimnis der Ordnungssession liegt nicht in der Länge, sondern darin, sich von vornherein eine Dauer vorzunehmen und sich daranzuhalten.

Mach dir Gedanken, wie viel Zeit ein Projekt benötigt und in welche Zwischenschritte du es aufteilen kannst. So bekommst du Klarheit darüber, wie viel Zeit du dir einplanen solltest.

Manchmal braucht man einfach einen Startschuss und jemanden, der sagt, welche Schritte zu gehen sind. Schau mal hier vorbei, wenn du ein bisschen oder ganz viel Unterstützung brauchst.

Bist du der Turbo-Ordnungstyp oder brauchst du ein grösseres Zeitfenster, um in die Gänge zu kommen? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

25 Dinge, die du sofort ausmisten kannst

25 Dinge, die du sofort ausmisten kannst

„Ich will endlich Zeit für mich! Es kann doch nicht sein, dass ich tagtäglich meinen Feierabend damit verbringe, aufzuräumen und mich trotzdem nicht wohlfühle in meiner Wohnung!“

Geht es dir auch so oder ähnlich?

Wenn es dich ein wenig tröstet, mir ging es lange Zeit genauso.

Nie konnte ich so richtig Pause machen. Mich einfach kuschelig auf dem Sofa ausstrecken, ein Buch lesen und die Seele baumeln lassen.

Es fühlte sich einfach nicht rund an. Nicht fertig. Oder erledigt.

So oft wünschte ich mir, das Gefühl des „leeren Schreibtischs“ zu haben.

Kennst du das? Dieser Moment, in dem alles fertig und erledigt ist. Es gibt nichts mehr zu tun und die Welt fühlt sich einfach nur gut an (zumindest ordnungstechnisch)?

Unterdessen lebe ich dieses Leben (zumindest nach meiner Arbeit, das ist ne andere Geschichte …).

Ich möchte nie mehr dorthin zurück, zu dem ewigen schlechten Gewissen und dem, „Ich müsste doch noch …“.

Gerümpel versus Energieräuber

Wusstest du, dass es zwei Gruppen überflüssiger Gegenstände in deinem Haushalt gibt? Wenn du endlich Zeit für dich haben willst, solltest du beide so schnell wie möglich loswerden!

Die erste Gruppe nenne ich einfach mal Zeug oder Ladenhüter, Stehrümchen. Das sind Dinge, die du ganz sicher nicht mehr brauchst und in den allermeisten Fällen sehr einfach und emotionslos entsorgt werden können.

Die zweite Gruppe nenne ich Energieräuber. Mehr dazu weiter unten.

Damit du JETZT sofort ins Handeln kommst, habe ich dir eine Liste mit 25 Dingen zusammengestellt. Ich wette, du besitzt ganz bestimmt den einen oder anderen Gegenstand auf der Liste!

„Jaaaa, aber jetzt habe ich gerade gar keine Zeit, um auszumisten. Ich bin nämlich gerade am Blog lesen, in Social-Media scrollen und ein bisschen Zeit verplempern.“
(Dieser Satz galt natürlich nicht dir, sondern all den anderen Leser*innen 😉!)

Für alle anderen Leser*innen hier mein Vorschlag:

  1. 📑 Lies den Blogpost zu Ende.
  2. Stelle einen Timer auf 5, 10, 20 Minuten – egal wie lange. Hauptsache, du stellst ihn!
  3. 🗑 Entsorge sofort so viele Dinge, wie du kannst.
    Tipp: Beginne dort, wo du gerade bist oder dich am häufigsten aufhältst. Also nicht erst auf den Dachboden in die hinterste Ecke klettern…

25 Dinge, die du sofort ausmisten kannst

  1. abgelaufene Medikamente
  2. Kosmetikprodukte, Shampoos, Duschgels, Parfums, Nagellacke die du nie benutzt
  3. Gebrauchsanweisungen von Geräten, die du gar nicht mehr besitzt, bzw. Gebrauchsanweisungen in fremden Sprachen
  4. Schachteln von Geräten und Gegenständen, die du noch im Keller oder auf dem Dachboden hortest (wann hast du das letzte Mal den Toaster wieder in die Schachtel gepackt??)
  5. Glühbirnen, zu denen du keine passende Lampe mehr hast
  6. Vasen (Wie viele Vasen brauchst du tatsächlich?)
  7. IKEA Werkzeug, das zu jedem Möbelstück mitgeliefert wird und du in x-facher Ausführung besitzt (neben dem normalen Werkzeugkoffer)
  8. Kabel zu Geräten, die du nicht mehr hast (z. B. alte Handykabel)
  9. Socken mit Löchern
  10. alte Schuhe (ich weiss, du brauchst die alten Turnschuhe, wenn du das nächste Mal die Wohnung streichst – oder lässt du dann den Maler kommen?)
  11. Stifte, die nicht mehr schreiben
  12. ausgetrockneter Kleber
  13. alte Rechnungen
  14. Visitenkarten (am besten abfotografieren oder direkt im Handy einspeichern)
  15. Zeitschriften und Zeitungen
  16. Landkarten (hast du ein Navi??)
  17. Kerzen, die dir nicht gefallen, die nicht gut riechen oder einfach nicht mehr zur Deko passen
  18. abgelaufene Lebensmittel
  19. Trinkflaschen, die du hier und da geschenkt bekommen hast (Du benutzt doch eh immer nur deine Lieblingsflasche, oder?)
  20. alte Glühweintassen und Weinfestgläser
  21. kümmerliche Topfpflanzen oder die Orchidee, die einmal und dann nie mehr geblüht hat
  22. kaputte Regenschirme
  23. Kaufhauskleiderbügel
  24. Werbegeschenke
  25. kaputte Gegenstände

Ich könnte die Liste jetzt noch endlos weiterführen. Aber ich möchte, dass du schnell in die Umsetzung kommst. Dafür braucht man keine unendliche Liste. Fang einfach mal mit diesen Dingen an. Du hast jetzt sowieso nur wenige Minuten Zeit. Stell dir mal vor, wie schnell sich der Berg an unnützen Dingen abbauen wird, wenn du jeden Tag 10 Minunten lang Sachen ausmistest!

Hier kannst du ausgemusterte Dinge ganz schnell loswerden

Ich möchte nicht, dass du jetzt den Krempel einfach nur verschiebst – und du schlussendlich einen Berg an Sachen im Flur liegen hast, die du dann doch nie entsorgst.

Deshalb gebe ich dir hier einige Tipps, wie du die Sachen ganz simpel und schnell loswirst:

  • Alles was Müll oder Recycling ist, sofort in die entsprechende Tonne geben oder gleich ins Auto laden, um sie bei der nächsten Fahrt an der Sammelstelle abzugeben.
  • Noch brauchbare Gegenstände in eine Kiste legen und sie mit der Aufschrift „Gratis zum Mitnehmen“ vor’s Haus stellen. Glaub mir, einfacher und schneller wirst du die Sachen nicht los – und jemand anders wird sich richtig über den Fund freuen 😀.
  • Foto vom Gegenstand machen und in deinen WhattsApp Status stellen
  • Direkt mit dem Handy Fotos vom Gegenstand knipsen und in Facebook Marketplace, auf eBay, Tutti.ch oder ähnlichen online Verkaufsseiten hochladen. Tipp: Kostenlos geht fast alles weg!
  • Brockenstube oder Sozialkaufhaus für gut erhaltene Gegenstände, die du spenden möchtest.

Und was sind nun die Energieräuber?

Ich habe oben diese zweite Kategorie an Gegeständen angesprochen, die Energieräuber.

Diese Gegenstände haben es so richtig in sich. In den allermeisten Fällen sind sie echt gut getarnt, weshalb sie oft den Ausmistaktionen entgehen.

Der Haken an diesen Dinge ist, dass sie nicht in erster Linie deinen Platz wegnehmen, sondern vielmehr deine Energie saugen.

Falls du dich jetzt fragst, ob ich von alten Elektrogeräten oder von irgendwelchen esoterischen Sachen spreche, muss ich dich enttäuschen. Es geht um ganz normale Gegenstände, die aber richtig fies und hinterlistig an deinen wohlverdienten Ruhepausen knabbern.

Da ich der Meinung bin, dass es Zeit wird, diesen Energieräubern Einhalt zu gebieten und sie in ihre Schranken zu verweisen, habe ich ein kostenloses online Seminar rund um dieses Thema vorbereitet.

Ich werde dir live und in Farbe zeigen,

  • was Energieräuber überhaupt sind und wo sie sich in deinem Zuhause verstecken
  • warum die Energieräuber dich daran hindern, deine Träume umzusetzen
  • warum die meisten so viele Energieräuber in ihrem Zuhause dulden
  • wie du mit meiner Anleitung den direkten Weg zum ordentlichen Wohlfühlzuhause einschlägst

Bist du dabei? Dann melde dich schnell an, am Montag, 05.09.2022 um 9:00 Uhr geht’s los!

Also, los geht’s! Timer stellen und so viele Dinge wie möglich ausmisten 😀.

Erzähl doch mal in den Kommentaren was sich aus deinem Haushalt verabschieden durfte.

Alles Liebe,

Mehr Ordnung in 6-Minuten – Tee-Routine

Mehr Ordnung in 6-Minuten – Tee-Routine

Jeden Tag nach dem Mittagessen räume ich die Küche auf. Geschirr in die Spülmaschine räumen (wobei das bei uns jeder selbst macht, sobald er vom Tisch aufsteht), Essensreste in Frischhaltebehälter umfüllen und in den Kühlschrank stellen, Töpfe und Pfannen abwaschen, Herd und Arbeitsfläche abwischen.
Mein Mann geht zurück ins Büro und unser 4-jähriger verzieht sich zu seiner Mittagspause in sein Zimmer.

 

Und dann beginnt meine Tee-Routine 😍

 

Ich setze den Wasserkocher auf, fülle meinen Schwarztee ins Tee-Ei und mache meine Tasse bereit.

Jetzt geht’s los!

So schnell ich kann, flitze ich los und versuche so viel wie möglich zu erledigen bis das Wasser kocht. Dann gibt’s einen kurzen Unterbruch, um das Teewasser aufzugiessen. Timer auf 3-Minuten Ziehzeit stellen und weiter geht’s.

 

Unterdessen sind diese 6 Minuten (ja, mein Wasserkocher braucht ziemlich lange – dafür ist er aber richtig hübsch!) zu einer festen Routine geworden, die ich nicht mehr missen möchte. Ich bekomme einiges geschafft, darf aber alles stehen und liegen lassen sobald der Wecker klingelt, denn dann beginnt meine Arbeitsphase im Homeoffice bis die Mittagspause vom Kleinen zu Ende ist.

Ganz oft beginnen wir gar nicht erst mit einer Aufgabe, weil sie zu gross ist für das vorhandene Zeitfenster. Dadurch entstehen Leerläufe und die Arbeit ist trotzdem nicht erledigt.

Schlussendlich wird etwas schneller in kleinen Blöcken erledigt, als es so lange rauszuschieben, bis man genügend Zeit für die komplette Aufgabe hat.

 

Wenn du täglich eine 6-Minuten-Einheit einbaust, summiert sich das innerhalb einer Woche auf satte 42 Minuten!

 

Ich finde das ist nicht NICHTS, oder?!?

Ob du den Korb Wäsche in einem Rutsch faltest und versorgst oder in Mini-Einheiten, du kommst trotzdem vorwärts. Vielleicht reicht die Zeit nur, um alle Socken zusammenzufalten und schnell in die Schublade zu räumen. Immerhin ist das geschafft.

Aber ich habe keine Leerlauf-Zeitfenster!

Dann helfe ich dir ein wenig auf die Sprünge, vielleicht kennst du die eine oder andere Situation.

 

  • Kaffeemaschine aufheizen lassen
  • Mikrowelle läuft (das sind vielleicht nur 2 Minuten, aber immerhin!)
  • Besuch kommt in 10 Minuten (vielleicht ist er sogar verspätet 😉)
  • Das Essen köchelt noch ein bisschen vor sich hin, bevor der nächste Schritt getan werden muss
  • Kind plantscht in der Badewanne und du sitzt daneben und wartest (tolle Gelegenheit, um schnell das Klo zu putzen oder den Spiegelschrank auszumisten)
  • In der 5-Minuten Pause zwischen einer Pomodoro-Einheit (ich gehe weiter unten nochmals darauf ein)

Was könnte ich während dieser Zeit erledigen?

  • Fensterbretter abwischen
  • Spinnweben beim Fenster runterfegen
  • Socken sortieren
  • Altpapier bündeln
  • Einkaufszettel schreiben
  • Kochplan erstellen
  • Geburtstagskarte schreiben

Damit du keine Ausreden mehr parat hast, habe ich eine Checkliste für dich mit 30 Ideen erstellt, die du erledigen kannst, während dein Tee zieht (oder die Mikrowelle wärmt, oder, oder, oder).

Du kannst sie hier kostenlos herunterladen.

Mit dieser Routine wirst du langsam aber stetig mehr Ordnung in dein Zuhause bringen. Der riesen Berg an ToDo’s baut sich Schritt für Schritt ab, ohne dass du zusätzlich Zeit investieren müsstest. Im Gegenteil, du gewinnst freie Zeit, weil du diese Aufgaben sonst NACH dem Wasserkochen, auf den Besuch warten, etc. gemacht hättest.

Die Pomodoro-Technik

Arbeitest du auch mit der Pomodoro-Technik? Das ist eine Methode des Zeitmanagements, die mit einem Wecker (z. B. einer Eieruhr) durchgeführt wird. Die Arbeitszeit wird in 25-Minuten-Blöcke unterteilt, jeweils gefolgt von 5-Minuten-Pausen.

So geht’s:

⏳ alle Aufgaben ob kurz oder lang aufschreiben

⏳ Wecker auf 25 Minuten stellen

⏳ die Aufgabe konzentriert bearbeiten, bis der Wecker klingelt

⏳ erledigte Aufgaben durchstreichen

⏳ 5 Minuten Pause machen (hier kommt die Tee-Routine zum Einsatz)

⏳ nach jeweils vier Pomodori-Runden = 4×25 Minuten, eine längere Pause machen

Ich nutze die Pomodoro-Technik vor allem für meine Arbeit. In den Pausen erledige ich Sachen, die sowie getan werden müssen, meinem Kopf aber einen Moment Denkpause von der Arbeit ermöglichen. So habe ich zwar eine Pause von der Arbeit, kann aber andere Dinge auch noch von meiner Liste streichen.

Wie sieht’s bei dir aus? Nutzt du die wertvollen Mini-Pausen, um produktiv doofe Aufgaben zu erledigen? Erzähl mir gerne davon in den Kommentaren!

Vergiss nicht deine Checkliste runterzuladen! Du kannst sie ausdrucken, laminieren und dort aufhängen, wo du sie am ehesten siehst. Mit einem White-Board Marker kannst du die erledigten Aufgaben markieren und einfach mit einem Haushaltspapier wieder abwischen.

Also los! Es ist Zeit für einen Tee ☕️!

Alles Liebe,